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Formen von Banken

Zu den privaten Geschäftsbanken gehören:

  • die vier deutschen Universalbanken Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank und Hypovereinsbank;
  • die Postbank;
  • knapp 200 kleinere Privatbanken, die regional tätig oder auf bestimmte Kundensegmente spezialisiert sind (z. B. Sal. Oppenheim jr. & Cie. Oder die Quirin Bank);
  • knapp 100 Zweigniederlassungen von Auslandsbanken (beispielsweise Citibank oder SEB);
  • Spezialinstitute (z. B. Eurohypo).

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass die größte deutsche Privatbank, die Deutsche Bank, im internationalen Vergleich eher zu den kleineren Banken zählt. Ausländische Banken wie die Citibank (USA) oder BNP Paribas (Frankreich) übertreffen die Deutsche Bank um ein vielfaches an Größe.

Die bekanntesten Vertreter der öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute sind die rund 500 Sparkassen. Des Weiteren fallen unter diese Kategorie noch die elf Landesbanken (dazu zählt u.a. die WestLB), Spezialinstitute im Verbund (z.B. DekaBank oder LBS) und sonstige Institutionen, wie beispielsweise die Deutsche Kreditbank.

Die genossenschaftlichen Kreditinstitute bestehen nicht nur aus den rund 1400 Volks- und Raiffeisenbanken, sondern es gehören auch noch die nachstehenden Institutionen dazu:

  • die beiden Zentralinstitute (DZ Bank und WGZ-Bank),
  • zwölf Sparda-Banken,
  • Spar-/Darlehensvereine,
  • Spezialinstitute im Verbund (Fondsgesellschaft Union Investment, Immobilienfondsgesellschaft DIFA, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Hypothekenbanken, Leasing-Gesellschaft VR Leasing),
  • Kirchenbanken,
  • Sonstige, wie z.B. die Beamtenbank oder die Deutsche Apotheker- und Ärztebank.
  • Darüber hinaus ist der Genossenschaftssektor z.Zt. an der Norisbank, der Reisebank und der DVB Bank beteiligt.

Außerdem haben inzwischen auch in Deutschland die Internet- und Direktbanken (z.B. die ING Diba oder CortalConsors) einen nennenswerten Marktanteil.

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